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Es geht darum, die Annahme eines autonomen Subjekts - fähig sich selbst durch einen geschlossenen Code von Pinselstrichen und Farbklecksen zu repräsentieren - ad absurdum zu führen. Es geht darum, die Frage nach Authentizität und Erscheinung eines expressiv gemalten Bildwerks zu hinterfragen.


Wenn die Wahrnehmung nicht mehr hartnäckig an einer idealistisch-ästhetischen Einstellung, an der Konsumation von geistigen oder expressiven Inhalten festhält; wenn die Wirklichkeit als Folge technischer Perfektionierung von Fotografie und ihrer Manipulation zunehmend problematisch erlebt wird, eröffnet "Malerei als Reflexion" neue Bereiche von sensueller Differenzierung und Wahrnehmung.


Der konzeptuelle Ansatz dieser künstlerischen Praxis im Medium Malerei stellt eine thematische, wie ästhetische Entlastung dar.

REflexionen #1

Die Bedingungen der Malerei als materielle Tätigkeit werden reflektiert: Bildträger, Farbe, Textur, Pinsel und Malverfahren. Die Erkenntnis, dass der subjektiv-expressive Gehalt eines abstrakten Gemäldes unbrauchbar geworden war führt zu einer Dekonstruktion des angeblich "expressiven" Inhalts der Abstraktion.