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after Richard Prince after Angela Bulloch after Agnes Martin after Barbara Kruger after Carl Andre after Angela Bulloch after Jeff Koons after Guilaume Bijl after Guenther Uecker after John Armleder after Michelangelo Pistoletto after Pierres et Gilles after Michelangelo Pistoletto after Renee Green after Wolfgang Laib after Yves Klein after John Armleder

(Südbahnhof, 325 x 125 cm, Print auf Leinen, 2002 )  — please click inside to see more

REkontextualisierung

Ein Bahnhof erfüllt zahlreiche Funktionen verkehrstechnischer, ökonomischer, sozialer und politischer Art - und er ist frei zugänglich. Eine konkrete Verortung eines Kunstwerks an diesem öffentlich, demokratisch gedachten Ort, muss als Kontextualisierung passieren. Der Bahnhof selbst ist in seiner vermeintlichen Durchorganisiertheit, ein Konglomerat an bunter Werbung, Baustellen, Leitsystemen und unliebsamer Fauna, lässt das Gefühl von modernistischer und brüchiger Wehmut aufkommen. Der Ort ist, gerade wegen seiner unfreiwilligen Verweigerung zum “streamline” ein Ort voller Kunstverweise.
Das Archiv der Avantegardekunst, den Gedächtnisspeicher im Kopf, gleicht eine Wanderung durch den Bahnhof einer Wanderung durch ein Museum zeitgenössischer Kunst. Die “Look-a-likes” drängen sich förmlich auf, dort ein “Yves Klein”, da eine “Agnes Martin”, usw.
Diese Rekontextualisierungen als Werbeplakat für ein fiktives Museum im öffentlichen Raum umzudeuten, schien naheliegend. Realisiert wurden diese Kunstverweise ebenfalls von einer fiktiven Künstlergruppe, die sich aus Angestellten der Bahn zusammensetzt.
(Südbahnhof, 325 x 125 cm, Print auf Leinen, 2002 )  — please click inside to see more

REkontextualisierung

Ein Bahnhof erfüllt zahlreiche Funktionen verkehrstechnischer, ökonomischer, sozialer und politischer Art - und er ist frei zugänglich. Eine konkrete Verortung eines Kunstwerks an diesem öffentlich, demokratisch gedachten Ort, muss als Kontextualisierung passieren. Der Bahnhof selbst ist in seiner vermeintlichen Durchorganisiertheit, ein Konglomerat an bunter Werbung, Baustellen, Leitsystemen und unliebsamer Fauna, lässt das Gefühl von modernistischer und brüchiger Wehmut aufkommen. Der Ort ist, gerade wegen seiner unfreiwilligen Verweigerung zum “streamline” ein Ort voller Kunstverweise.
Das Archiv der Avantegardekunst, den Gedächtnisspeicher im Kopf, gleicht eine Wanderung durch den Bahnhof einer Wanderung durch ein Museum zeitgenössischer Kunst. Die “Look-a-likes” drängen sich förmlich auf, dort ein “Yves Klein”, da eine “Agnes Martin”, usw.
Diese Rekontextualisierungen als Werbeplakat für ein fiktives Museum im öffentlichen Raum umzudeuten, schien naheliegend. Realisiert wurden diese Kunstverweise ebenfalls von einer fiktiven Künstlergruppe, die sich aus Angestellten der Bahn zusammensetzt.